deutscher lyrik verlag

Heute bekam ich Post vom dlv – einem Imprint des Karin Fischer Verlages, dem ich meine Gedichtsammlung eingereicht hatte. Im ersten Moment war ich aufgeregt, als ich den Umschlag sah, aber ich habe gelernt, vorsichtig zu sein, und richtig: Der Verlag stellte sich als sogenannter Druckkostenzuschussverlag heraus. Das macht das Angebot der Veröffentlichung nicht nur uninteressant, sondern absolut inakzeptabel. Ich bezahle einen Verlag nicht dafür, dass er mein Werk veröffentlicht. Das kann ich beim Amazon & Co. kostenlos haben. Von einem Verlag erwarte ich, dass er mir ein Honorar zahlt und alle Leistungen kostenlos übernimmt. Schließlich gehe ich ja auch nicht arbeiten und überweise meinem Arbeitgeber das Gehalt zurück! Leider gibt es mehrere Verlage, die davon leben, dass sie ihren Autoren das Geld aus der Tasche ziehen. Mir war nur nicht bewusst, dass der Karin Fischer Verlag dazu gehört. Jetzt bin ich schlauer.

Aber ich habe meine Gedichte ja noch bei einem anderen Verlag eingereicht und könnte sie im Falle der nächsten Enttäuschung weiteren Verlagen anbieten, wenn mir danach sein sollte. Diesmal recherchiere ich aber ein bisschen genauer!

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