Nixenherz – Die Geburt einer Romanidee

Als ich den letzten Teil der Rohfassung von „Inagi“ fertig geschrieben hatte, hatte ich etwas Angst, dass mir danach nichts mehr einfallen könnte. Aber ich hätte mich nicht sorgen müssen: noch bevor ich den Roman überarbeitet hatte, kam mir die Idee zu „Nixenherz“.

Ich wählte in jenem Jahr nicht ohne Hintergedanken Schottland als Reiseziel, denn ich dachte mir, die raue Landschaft, die blutige Geschichte und die keltische Folklore sollten wohl als Inspiration für einen Roman taugen. Ich täuschte mich nicht.

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Auch in unserem Garten wachsen jetzt Hasenglöckchen.

Ich erinnere mich noch genau an den Moment der Initialzündung: Ich schaute aus dem Fenster des Reisebusses und freute mich an den blauen Hasenglöckchen zwischen den Farnen, während unser Reiseleiter uns vor einsamen Schimmeln in der Nähe von Gewässern warnte. Das seien gewiss Kelpies, die nur darauf warteten, leichtsinnige Reiter unter Wasser zu zerren und zu fressen.

Nun, was passt zu einem Kelpie? Ein anderer Wassergeist. Die Nixe Yrssa war geboren und bald gesellte sich ihr noch ein Fomori bei, ein weiteres Wesen der keltischen Mythologie.

Doch Yrssa fühlt sich zu sehr zu den Menschen hingezogen:

Nixenherz_Cover_Web„Starke Arme fangen mich auf, ziehen mich dicht an eine Brust, die nach Rössern und Holzrauch riecht – und einer Spur Wasserlilien. Im nächsten Moment spüre ich Lippen auf meinem Haar. Die Erinnerung sticht wie eine Gräte: Die warme, dunkle Stimme des Mannes, seine zärtliche Berührung … Nein, er kann es nicht sein.“

Die Flussnixe Yrssa, im Körper eines  Menschenmädchens gestrandet und aller Magie beraubt, ist entschlossen, ihr Herz von dem verräterischen König zurückzuholen, der es ihr ein Vierteljahrhundert zuvor aus der Brust geschnitten hat. Doch dabei kommen ihr nicht nur dessen Sohn und die Gefühle des ertrunkenen Mädchens in die Quere, sondern auch eine Hexe, die schon lange nach Yrssas Magie trachtet und vor nichts zurückschreckt.

Ich bin stolz darauf, dass Band 1 des Zweiteilers nunmehr endlich fertig ist und am 10. März erscheint.

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6 Gedanken zu “Nixenherz – Die Geburt einer Romanidee

  1. Ich hatte tatsächlich auch irgendwann mal die Befürchtung, dass mir nix mehr einfällt – das war so vor zwölf, dreizehn Jahren. Der Witz ist ja, dass die Ideen tatsächlich fast auf der Straße liegen, manchmal sogar zu viele. Die eigentliche Kunst ist ja, auf die Straße erstmal zu gucken und aus den gesammelten Fundstücken eine Geschichte zu bauen.
    Ansonsten: Gratulation und viel Glück. Wir sehen uns dann in Leipzig.

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  2. Danke! Ich freue mich schon auf unser Wiedersehen! Wo finde ich dich denn? Ich bin Samstag von 14:00 – 16:00 Uhr am Stand des SP-Verbands und lese am selben Tag um 17:00 Uhr in Halle 5, Stand C 600.

    Das mit den Ideen stimmt. Ich habe auch ein paar Fundstücke, bei denen ich noch nicht so recht weiß, was ich damit anfangen soll. Na, es eilt nicht. Jetzt schreibe ich erst mal Teil 2 von „Nixenherz“. 🙂

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  3. Hallo Alexandra, das Buch wird es als E-Book (wahrscheinlich zunächst nur für Kindle) und Taschenbuch zu kaufen geben. Liebe Grüße, Patricia

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    1. Sorry, Agnes! Ich gebe mir Mühe, schneller fertig zu sein, will nur nichts versprechen, was ich nicht halten kann. Aber ich freue mich, dass dir die Geschichte offensichtlich gefallen hat! 🙂

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