VLB

Ich hatte erwogen, meine Bücher ins VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) aufnehmen zu lassen, damit man sie auch über den örtlichen Buchhändler bestellen kann, aber die Mindestgebühr beträgt 79,00 EUR im Jahr. Das lohnt sich einfach nicht für zwei Bücher, jedenfalls nicht bei den zu erwartenden Verkaufszahlen außerhalb von Amazon. Schade. Ich will Amazon eigentlich nicht zu sehr bei der Monopolisierung unterstützen, aber jetzt wird man den Roman (erst mal) doch nur auf deren Website erwerben können. Ich schreibe zwar nicht, um Geld zu verdienen, aber Minus machen möchte ich nun auch nicht unbedingt.

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6 Gedanken zu “VLB

  1. Das lohnt sich sowieso nicht. Schon bei Kleinverlagen, die überall präsenter sind (Messestände etc) und auch mehr Werbung machen, wird nur wenig über den Buchhandel bestellt. Bei Selfpublishern dürfte sich das um Null bewegen.

    Außerdem gibt es 2 Verzeichnisse, und Buchhändler schauen meist nur in dem einen, obwohl das andere für Verlage vorteilhafter ist, so dass der Buchhändler Bücher oft nicht findet, obwohl sie (über das andere Verzeichnis) gelistet sind…
    … schau in den Schreibforen, in denen Du registriert bist, mal nach Beiträgen von treogen und Zanoni, etablierte Kleinverleger, von deren Beiträgen man viel lernen kann, wie das im Buchgeschäft läuft. Als Indie kann man sich da sicher auch die eine oder andere wichtige Information abgucken, weil man ja auch für seine Publikationen die Aufgaben übernimmt, die sonst ein Verlag ausführen würde. (Früher hieß das „Selbstverlag“ statt Indie, der Begriff trifft es auch besser).

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  2. Ich würde eher mal durchrechnen, ob es Sinn macht, das Ebook über einen Distributor auch in anderen Shops anzubieten; bei neobooks kann man z.b. die Option auswählen, dass man Amazon selbst beliefert.

    Man kann natürlich die Shops auch selbst beliefern, aber das kostet mehr Zeit – ist die Frage, ob man das machen will bzw. wie lange es dauert, Distributor ist alleine durch die Zeitersparnis evt „günstiger“ – weniger Tantiemen als wenn man es selbst in die anderen Shops einstellt, mehr Zeit um etwas Neues zu schreiben, dass man verkaufen kann oder um Marketing zu betreiben.

    In einige Shops (Thalia, ich meine auch Weltbild – die anderen weiß ich nicht, da gibt es aber weitere) kommt man ohnehin nur mit Distributor, man kann nicht alleine dort Ebooks einstellen.

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    Für die Print-Ausgabe kann man evt ein Bestellformular auf eine Unterseite der Webseite integrieren, oder eine Kontaktadresse.
    Es gibt auf jeden Fall auch kostenlose Shops (habe es bei Musikern gesehen und nachgefragt), da gäbe es nur die Hindernisse „Recherche“ und „Design“…

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    1. Hallo Meara,

      Distributoren ist ein guter Hinweis! Im Moment nehme ich an KDP Select teil, aber wenn die Bindung zu Amazon abläuft und sich eine Verlängerung nicht lohnt, hatte ich ohnehin vor, die eBooks auch über andere Shops anzubieten, damit ich auch Leser erreichen kann, die keinen Kindle besitzen. Die Konditionen bei Neobooks werde ich mir auf jeden Fall näher anschauen.

      Die Prints über meine Website anzubieten, habe ich auch schon in Erwägung gezogen. Muss nur mal schauen, wie das mit der Bezahlung funktioniert. Allerdings würde das Ganze am Ende doch über Amazon und eine Online-Transaktion laufen. Leser, die diesem Zahlungsverkehr nicht vertrauen oder nicht bei Amazon einkaufen wollen, kann ich auf diese Weise leider trotzdem nicht erreichen.

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  3. Würde sich da nicht Paypal anbieten?
    Ich habe Paypal bisher nur als Käufer genutzt, aber möglicherweise kann man da auch als Verkäufer manuell etwas einstellen.

    Ansonsten klassisch mit Vorkasse/Überweisung. Das machen auch viele Kleinverlage so.

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    1. Ich denke, ich werde Vorkasse per Überweisung als Zahlungsmethode anbieten. Ist am einfachsten. Wer ein Exemplar bestellen möchte, soll sich einfach per Mail an mich wenden.

      Ich bin übrigens gerade bei den Vorbereitungen zum Umleiten meiner Domain. Anscheinend geht es aber nur mit einer Unterdomain. Muss noch mal bei Strato nachfragen.

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